Wir sind eine gesellschaftskritische Theatergruppe und Teil des Vereins ProMigra Mannheim, in dem wir als eigenständig arbeitende Zweiggruppe organisiert sind. Unsere Arbeit beschäftigt sich mit dem Menschsein in der heutigen Gesellschaft. Wir greifen Themen auf, die uns direkt betreffen und bewegen: Frauenrechte, Familie, Arbeitswelt, soziale Ungleichheit, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Migration und Flucht. 
Auch Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegenüber Schwächeren und Minderheiten gehören dazu genauso wie Humor, Alltagssituationen und zwischenmenschliche Leichtigkeit. Denn wir zeigen nicht nur Konflikte, sondern auch das, was Menschen verbindet. Unsere Gruppe besteht aus Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Viele von uns haben eine eigene Migrationsgeschichte, gleichzeitig gehören auch deutsche Mitglieder zu unserem Team. Gerade diese Vielfalt prägt unsere Arbeit und unseren Blick auf gesellschaftliche Themen. Wir machen Theater nicht nur für ein Publikum, sondern auch für uns selbst als Raum für Ausdruck, Reflexion und Austausch. Gleichzeitig beziehen wir auch Kinder und Jugendliche in unsere Projekte mit ein und ermöglichen ihnen erste Erfahrungen im Theater sowie einen kreativen Zugang zu gesellschaftlichen Themen. Theater verstehen wir als niedrigschwelligen Zugang zu kultureller Teilhabe. Unsere Arbeit richtet sich bewusst auch an Menschen, die sonst wenig Zugang zu kulturellen Angeboten haben. Unser Ziel ist es, einen gemeinsamen kulturellen Raum zu schaffen, der unterschiedliche Denkweisen, Lebensformen und kulturelle Erfahrungen nicht gegeneinanderstellt, sondern sie auf der Grundlage von gegenseitigem Verständnis, Empathie und Respekt miteinander verbindet.